Notrufsystem – was kann es, was kostet es?

notrufsystem

Ein Notrufsystem ist eine absolut wichtige, oft lebensrettende Sache! 

 

Wie es funktioniert: 

Es gibt zwei Varianten: entweder als Armband (mit einem verstellbaren, angenehm zu tragendem Elastikband) oder um den Hals getragen – so wie eine Kette nur mit einer dünnen Sttoffkordel).

Das Notrufsystem kann man (und soll man sogar) Tag und Nacht tragen! Es funktioniert innerhalb des Wohnbereichs per Funksystem.

Das Notruftelefon wird einfach an eine Stromsteckdose angesteckt. Zum Übertragen der Notrufe benötigt es entweder eine

– Festnetz-Telefonleitung  (eine freie Buchse in der Telefonsteckdose) oder

– eine aktive SIM-Karte eines GSM-Mobilfunkanbieters

Ist nun ein Notfall eingetreten, braucht man nur auf den Knopf zu drücken und innerhalb Sekunden meldet sich die Zentrale und fragt was passiert ist. Man braucht einfach nur zu sagen „ich brauche Hilfe!“ oder wenn man mehr sagen kann einfach was passiert ist. Die Zentrale, die den Notruf entgegengenommen hat leitet den dann sofort an die Rettung weiter, die dann zeitnah kommt und hilft. 

FUNKTIONIERT AUCH, WENN MAN NICHT MEHR SPRECHEN KANN! 

Welche Anbieter gibt es? 

Inzwischen kann man aus mehreren Anbietern wählen. Alle haben eine 24h/7d-Erreichbarkeit! 

Die meist genutzen Anbieter sind Caritas , Samariterbund und Rotes Kreuz. 

CARITAS:

  • Das gesamte System ist selbstüberwachend und wird täglich automatisch von der Notrufzentrale auf Funktion geprüft.
  • Erstanschluss gratis
  •  
  • Kosten: 
  • 18,00 Euro bei Mindesteinkommen
  • 22,00 Euro für Caritas-Kunden
  • 25,44 Euro regulär
  • Viele verschiedene Modelle/Varianten: 
      • Caritas Notruftelefon „Stationär“
      • Caritas Notruftelefon „Mobil“
      • Caritas Notruftelefon „Kombiangebot“
      • Caritas Notruftelefon „Direkt“ 
      • claptic Notruf-Smartwatch von b-cared
      • Telecare Notrufuhr S1

Alle weiteren Infos: https://www.caritas-pflege.at/wien/pflege-zuhause/notruftelefon/angebote/

 

SAMARITERBUND 

  • auch hier wird das System täglich auf Funktion geprüft.
  • Verständigung der Vertrauensperson
  • 120 Stunden Akkubetrieb bei Stromausfall
  •  
  • Kosten:
  •  € 22,90 / € 18,10* Monatliche Gebühr mit Festnetz
  •  € 34,90 / € 26,10* Monatliche Gebühr mit ASB GSM SIM-Karte
  • € 49,90 Einmalige Anschlussgebühr
  • € 24,95 Anschlussgebühr für ASBÖ-Mitglieder
    optional: Pluspaket monatl. Gebühr € 9,90

Alle weiteren Infos: https://www.samariterbund.net/pflege-und-betreuung/notrufsysteme/

 

ROTES KREUZ

  • auch hier wird das System täglich auf Funktion geprüft.
  • Erstanschluss gratis
  • Freischaltung des Notrufs gratis  binnen Stunden
  • Inkludiert sind auch alle Fehl­einsätze, die von der Krankenkasse nicht bezahlt werden ! 
  • Kosten:
  • € 26,– Monatliche Gebühr Standard-Festnetzanschluss
  • € 39,– Monatliche Gebühr ohne Festnetzanschluss/GSM-Modul
  • Keine Mindestvertragsdauer

Alle weiteren Infos: https://www.roteskreuz.at/wien/pflege-betreuung/rufhilfe/

 

Wie kommt man an ein Notrufsystem? 

Entweder direkt die Anbieter kontaktieren

Über die betreuende Organisation (wenn man Heimhilfe oder Pflege hat)

Über den FSW : 01/24 5 24

Ich kann das Notrufsystem – egal welchen Anbieter man bevorzugt – nur dringend empfehlen! Egal ob man stürzt, akute Schmerzen bekommt, oder sonst ein Notfall vorliegt, wo man nicht mehr das Telefon – auch nicht mehr das Handy – erreichen kann hat man trotzdem innerhalb kürzester Zeit kompetente Hilfe rund um die Uhr! 

Es hat auch schon oft Leben gerettet! 

 

Das Notrufsystem ist bequem zu tragen, hauttfreundlich und natürlich kann man es beim Duschen/Waschen runtergeben. Und wenn man einmal unabsichtlich angekommen ist ist es auch kein Problem: die Notrufzentrale freut sich, wenn nichts passiert ist! 

Auch wenn die Systeme täglich von der Zentrale geprüft werden sollte man alle 6-12 Monate einen Test machen. Ich mache das bei meinen Klienten auch regelmäßig – die Zentrale kennt das von den KHP-Anbietern und empfiehlt es sogar. 

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