Die Woche zwei war ziemlich durchwachsen. 

Es ist gerade überall Abverkauf und das kann einen schon verleiten. Trotzdem habe ich dem Ganzen widerstanden – bis auf ein Geschenk für den kommenden Valentinstag. Das war aber auch wohlüberlegt und ist definitiv etwas, worüber sich der Beschenkte sehr freuen wird.Geschenke habe ich sowieso aus dem Jahr ausgenommen – die gehören nun mal dazu. 

 

Unter der Woche habe ich nur einmal im Supermarkt Lebensmittel gekauft – ausschliesslich was auch notwendig war. Und habe mich entschieden, nur mehr beim Fleischhauer meines Vertrauens einzukaufen. Der kann mir genau sagen wo seine Ware her kommt (ab Hof) und hat noch seine eigene Erzeugung. Die Produkte sind hundert mal besser als im Supermarkt – kein Vergleich! Natürlich ist er auch teurer aber ich kaufe dort auf den Deka genau die Menge, die ich benötige. Und ich kann auch mit meinem eigenen Schüsseln kommen und spare dadurch viel Plastik. 

Diese Woche habe ich auch begonnen, konsequent Plastik zu vermeiden – auch das gehört jetzt zu meinem „Ich-kauf-nix-Jahr“! 

Die wirkliche Challenge war dann am Samstag wo ich zu zweit einkaufen war.. Ich habe mich konsequent an meine Liste gehalten bzw wenn ich was gesehen habe überlegt ob ich es verwenden kann und ob es auch gegessen wird, habe Obst und Gemüse nur lose (unverpackt) genommen, die Wurst im Glasbehälter geholt und ansonsten geschaut, dass ich möglichst plastikfrei kaufe. Und meine bessere Hälfte ist begeistert mit dem Angebotsblatt durch den Markt gelaufen und hat alles zusammengesammelt… 

Manches habe ich still und leise wieder entfernt, bei manchem habe ich protestiert. Aber um das Ganze im Markt nicht peinlich werden zu lassen habe ich mich still verhalten und meinen Groll hinuntergeschluckt. 

Zu Hause hatten wir dann eine Diskussion darüber. Er findet es blöd, dass ich die schweren Glasbehälter mitschleppe, ich hab gesagt ich finde die Weichmacher im Plastik blöd. Und Mikroplastik. Das hat ihm dann auch eingeleuchtet. Und ich hab ihm erklärt, dass ich einfach nix wegschmeissen will und die Angebote halt nur günstig sind und sonst nix. Er wiederum meint, man darf doch einen Vorrat anlegen – vor allem wenn es Sachen sind, die nicht so leicht verderben. Ok, das mag ein Punkt für ihn sein. 

Ich lege Wert auf NoName, Recycling, Bio,.. und er kauft Markensachen. Also da sind wir auf keinen grünen Zweig gekommen. Da ich ihm erklärt hab das ich für so Zeug kein Geld ausgeben will und ich auch Produkte von gewissen Konzernen nicht unterstützen will haben wir dann die Summe des Einkaufs geteilt. 

Unterm Strich habe ich jetzt wieder einiges im Haus was ich ablehne, aber immerhin haben wir mal darüber geredet. Er findet das Ganze noch immer etwas übertrieben und radikal aber das wird schon. 

Ansonsten hat sich mein Haushaltsabfall in den zwei Wochen halbiert, das ist schon mal ein schöner Erfolg. Auch der Bio-Abfall ist minimal. 

Dann ab in die dritte Woche! Man darf gespannt sein. 

unverpackt

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